Konstruktion: Obstbaumholz, lackiert. 1teilig. Zylindrische Bohrung (?). Kugelförmige Garnituren an beiden Rohrenden. 6 unterschiedlich grosse Grifflöcher. Rohr äusserlich doppelt konisch gedrechselt: grösster Umfang ca. 12 cm unterhalb Kopfende; von da gegen oben und unten sich verjüngend.
Masse: Lt 40.5 / Ls 34.2 / Dm (unteres Rohrende) 12.9 / ML 8.8 x 8.6 / A1 (gegriffen Des1) = ca. 440 Hz
Signatur: keine
| Zustand: | 3 | |
| Spieleigenschaften: | 3 | hölzerner, heller Klang. Intonation etwas schwierig |
| Seltenheit: | 1 |
Hersteller: Die Walliser Natwärischpfeife (natwärisch = quer; vergl. dwars oder zwäris) ist ein Abkömmling des Schwegel, resp. der ursprünglichen ‚Schweitzerpfeiff’. Das Instrument wird meist in D gebaut (gem. Vorschrift des kantonalen Walliser Pfeifer- und Tambourenverbandes). Im Oberwallis bestehen zahlreiche Vereine mit ca. 1'500 Aktiven, die das Instrument für die sog. ‚Ahnenmusik’ bei kirchlichen und weltlichen Feiern sowie bei Vereinsanlässen verwenden, zusammen mit Trommeln und in quasi-historischen Uniformen. - Der Bauform entsprechend stammt vorliegendes Instrument wohl aus der Produktion des Pfeifenmachers Karl Wyssen, Brig.